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Proxy-Server Funktionsweise

In einem Unternehmen, das das Internet nutzt, ist ein Proxy-Server ein Server, der als Vermittler zwischen einem Endgerät und dem Internet fungiert, so dass dem Unternehmen sowohl Sicherheit, als auch administrative Steuerung und Caching-Service gewährleistet wird.

Ein Proxy-Server ist, zum Teil oder auch komplett, einem Gateway-Server, der das Unternehmensnetzwerk vom äußeren Netz trennt und einer Firewall, die das Unternehmensnetzwerk von Angriffen außerhalb schützt, zugeordnet. Ein Proxy-Server kann in der gleichen Maschine mit einem Firewall-Server oder auf einem separaten Server und Terminanforderungen durch die Firewall sein.

Wenn ein Proxy-Server eine Anfrage für einen Internet-Dienst (wie einer Web-Seiten Anfrage) empfängt, sieht er in seinem lokalen Cache die bereits zuvor heruntergeladenen Web-Seiten. Wenn er die gewünschte Seite findet, gibt er sie an den Benutzer weiter, ohne die Anforderung zu dem Internet dabei zu übermitteln. Wenn sich die gewünschte Seite nicht in dem Cache befindet, wirkt der Proxy-Server als Client für den Benutzer und verwendet eine von seinen eigenen IP-Adressen. Dies tut er, um die Seite von dem Server über das Internet aus anfordern zu können. Wenn die gewünschte Seite zurückgegeben wird, bezieht sich der Proxy-Server auf die ursprüngliche Anforderung und leitet sie dann an den Benutzer weiter.

Für den Benutzer ist der Proxy-Server nicht sichtbar; alle Internet Anfragen und die zurück geschickten Antworten scheinen direkt mit dem adressierten Internet Server verbunden zu sein. (Der Proxy ist nicht ganz unsichtbar, denn seine eigene IP-Adresse wird als eine Art Konfigurationsoption zum Browser oder einem anderen Protokoll-Programm angegeben.)

Ein großer Vorteil eines Proxy-Servers ist, dass sein Cache Service allen Benutzern zur Verfügung stehen und somit dienen kann. Wenn eine oder mehrere Internet Seiten häufig aufgerufen werden, sind sie wahrscheinlich in dem Proxy-Cache vorhanden, und verbessern dadurch die jeweilige Benutzerantwortzeit. Ein Proxy kann auch in seine eigenen Wechselwirkungen treten, die für die Fehlersuche garantiert hilfreich sein können.

(Quelle: fineproxy.de)

Zusammensetzen Ihrer Online-Identität

Cookies und IP-Adressen alleine mögen noch keine persönlichen Informationen preisgeben, aber wenn diese Hinweise mit anderen Internetbenutzungsdaten kombiniert werden – wie wenn Sie nach Geschichte suchen -, dann könnten sie unwissentlich Ihre Identität gegenüber Hackern, Betrügern oder Ermittlern der Regierung verraten.

Suchmaschinen speichern regelmäßig Suchanfragen, die mit ihrer IP-Adresse verbunden werden. Google speichert diese Anfragen für neun, MSN für achtzehn Monate. Durch Untersuchen hunderter oder tausender dieser Suchanfragen von der gleichen IP-Adresse, ist es möglich, jemandes Identität abzuleiten, speziell wenn sie auf Kartendiensten ihre Adresse oder woanders ihre Sozialversicherungsnummer eingegeben haben.

Eine weitere Bedrohung der Privatsphäre sind Web-Email-Konten. Wenn Sie die gleiche Seite für ihre Email-Dienste wie für ihre Internetsuchen verwenden, können Sie eine sehr klare Spur für Hacker und Internetkriminelle zurücklassen, wenn Sie online gehen.

Als Beispiel, wenn Sie Google als Ihren Email-Anbieter verwenden, dann müssen Sie sich für jede Email-Sitzung anmelden. Jede Google Web Suche, die Sie durchführen, wird (solange Sie angemeldet sind) mit der gleichen IP-Adresse wie ihr Email-Konto assoziiert. Ab da wäre es einfach für Hacker oder andere Dritte, Ihre Suchen mit Ihrem Email-Konto in Verbindung zu bringen; und um diese Informationen für individuellen Spam oder anderen Email-Betrug zu verwenden.

Der einfachste und direkteste Weg für jemanden, Ihre Spuren zu verfolgen, ist ihren Browser-Verlauf einzusehen. Ihr Webbrowser behält eine chronologisch geordnete Liste, mit jeder Internetseite, die Sie besucht haben. Die meisten Browser werden Ihren Verlauf automatisch für mindestens eine Woche speichern. Wenn jemand Ihre Internetaktivitäten überprüfen wollen würde, wäre alles, was er zu tun hätte, ihren Browser zu öffnen und Ihren Verlauf zu suchen.

Wenn Sie von einem Computer auf der Arbeit aus im Internet surfen, dann braucht Ihr Chef nicht körperlich Ihren Computer anzuschalten und nach ihrem Verlauf zu sehen. Seit Sie in einem Büronetzwerk arbeiten, hat ihr Arbeitgeber das Recht, zu überwachen, welche Seiten Sie besuchen.

Verwandle jeden Browser Tab in einen Texteditor

Der einfachste Texteditor
Der einfachste Texteditor

Wenn du eine schnelle Möglichkeit suchst Notizen auf dem PC zu schreiben, ist die Benutzung deines Browsers unschlagbar. Nein, ich meine hier keine Online-Hilfsmittel wie Google Keep, Word Online oder andere Textbearbeitungs-Apps.

Viel einfacher ist es, deinen Browser mithilfe eines kleinen HTML Code Schnipsels in einen offline Notizblock zu verwandeln.

Programmieren, fragst du jetzt vielleicht schaudernd. Keine Sorge, die Verwendung ist super einfach.

Dieser Notizblock-Trick funktioniert durch das „contenteditable“ HTML Attribut, das jeden Teil einer Internetseite in ein interaktives Texteingabefeld verwandeln kann. Du kannst es in Google Chrome, Mozilla Firefox und Opera verwenden.

Eine Entschuldigung an die Internet Explorer Fans, euer Browser verträgt sich leider nicht mit diesem Stück HTML Code :-(

Öffne als erstes ein leeres Tab in einem der drei oben erwähnten Browser. Kopiere anschließend untenstehenden HTML Code.

data:text/html, <body contenteditable style=”font: 2rem/1.5 monospace;max-width:60rem;margin:0 auto;padding:4rem;”>

Nachdem du den Code kopiert hast, füge ihn in die Adresszeile deines geöffneten Browsers ein und drücke die Enter Taste.
Das war es schon. Du hast jetzt einen schnellen Notizblock, bereit für deine Notizen. Du kannst das offene Tab jetzt auch als Lesezeichen markieren, sodass du ihn bei Bedarf jederzeit verwenden kannst.

Deine Notizen speichern
Das ist der Nachteil der Methode: Jedes Mal wenn du deinen Browser oder dein Notizblock-Tab schließt, verschwinden deine Notizen. Deswegen ist dieser Notizblock am geeignetsten für Notizen, die du nur für kurze Zeit benötigst. Ich verwende ihn beispielsweise um tägliche Aufgabenlisten zu erstellen, die ich nicht aufheben muss.
Wenn du deine Notizen jedoch speichern möchtest, gibt es mehrere Möglichkeiten. Alle drei Browser können deine Notizen als HTML Dokument speichern. In Chrome musst du dafür auf das Menü Symbol in der rechten oberen Ecke klicken (es sieht aus wie drei horizontal gestapelte Linien oder ein Hamburger, wenn du gerade sehr hungrig bist) und „Seite speichern als“ auswählen.
Gib der Datei einen Namen, speichere sie wo immer du willst und du kannst sie später in jedem Browser öffnen. Sogar Internet Explorer öffnet als HTML gespeicherte Notizen und du kannst sie dann sogar in Microsoft Browsern bearbeiten.
Alternativ kannst du deine Notizen auch einfach kopieren, in ein Standard Text Editor App einfügen und dort speichern.

Firefox triumphiert beim Text
Für Windowsbenutzer bietet Firefox die beste Option, denn er ermöglicht die Speicherung eines offenen Text-Tabs im Browser direkt als Text. In Windows 8.1 mit Firefox 29.0.1, klickst du einfach auf das Firefox Menü Symbol und wählst die Option „Speichere Seite als“ aus.
Im sich öffnenden Ordner Explorer Fenster klicke ins Aufklapp-Menü neben „Speicher als“ und wähle Text aus. Benenne die Datei, drücke Speichern und dann kannst du die Datei in jedem regulären Texteditor öffnen.
Es gibt viele leistungsfähige Apps um Notizen zu schreiben, aber wenn du nur einen fundamentalen und einfachen Weg suchst, um Informationen schnell aufzuschreiben, ist ein einfacher Browser-Tab beinah unschlagbar.